29.08.2026
Rund um den Israelsonntag
Die Tage rund um den Israelsonntag waren in der Stadtkirchengemeinde geprägt von vier besonderen Veranstaltungen von Vortrag über Gottesdienst bis zu einem Jugendfestival.
Am 6. August sprach Prof. Dr. Andreas Pangritz (Osnabrück) über „Die Schattenseite des Christentums – Antisemitismus und Theologie“. Er zeigte die Entwicklung von Antijudaismus und Antisemitismus innerhalb der Kirche auf von den Kirchenvätern bis in die heutige Zeit. Im Anschluss an den Vortrag kamen die rund 30 Gäste ins Gespräch mit ihm und untereinander.
Am Sonntag, 9. August, feierten Schloss- und Stadtkirchengemeinde gemeinsam den Gottesdienst zum Israelsonntag. Er begann im Freien an der Stätte der Mahnung
mit dem „Wittenberger Gebet“. In der Kirche predigte Prof. Dr. Alexander Deeg (Leipzig). Er sprach über „Geliebte Feinde. Paulus, Israel und wir“ und bezog sich dabei auf einen Abschnitt aus dem Römerbrief (Kapitel 11,25-32). Israel und die christliche Gemeinde gehören untrennbar zusammen. Seine Kernsätze: Die Worte und Gedanken von Paulus lehren Bescheidenheit, gewähren Zeit und schenken Hoffnung.
Am Wochenbeginn waren rund 70 Jugendliche des Projektes J-ArtEck zu Gast mit einem Konzert in der Stadtkirche und einem Festival in der Phönix Theaterwelt. Davon berichtet der Beitrag "Deutsch-Israelisches Jugendkonzert".