15.01.2026
An Weihnachten, da war was los
Ein Engel, der Fragen stellt, Kinder, die die Weihnachtsgeschichte singen, die Kantorei, die mit "In dulci jubilo" jauchzt – an den Weihnachtstagen war allerhand los in der Stadtkirche.
Warum waren so viele Menschen auf den Beinen an Heiligabend – vor 2.000 Jahren? Weil sie alle Teil der großartigen Geschichte der Geburt Jesu waren. Dem Engel im gesungenen und gespielten Krippenspiel war das alles etwas fremd. So fragte er ständig bei Gott nach: Ob das denn der richtige Weg sei. Ob Gott sich das auch gut überlegt habe. Und warum dies und das ...
Im Spiel und in der kurzen Ansprache dazu wurde klar: Gott hat für jeden Menschen seinen ganz besonderen Weg, denn er will, dass jeder die Geschichte kennenlernt und jeder zu Jesus finden kann – auch heute noch. Davon sangen und erzählten der Spatzenchor und die Kinderkantorei.
Den Festgottesdienst am 1. Weihnachtstag gestaltete die Kantorei wesentlich mit. Sie sang neben Chorälen aus dem Weihnachtsoratorium und vertrauten Weihnachtsliedern auch die Weihnachtsmusik "In dulci jubilo" von Dietrich Buxtehude. Begleitet wurde die Kantorei von einem "hauseigenen", feinen Orchester.
"Das musst du gesehen haben", war das Thema des Gottesdienstes. Was? Dass "Gottes Freundlichkeit und Menschenliebe" erschienen sind – so schreibt es Paulus in seinem Brief an seinen Freund Titus (Titus 3,4-8). Gottes Einladung gilt heute, sich das Weihnachtswunder genau zu besehen und zu entdecken: Gott kommt zu uns.